Wo soll es nach der Schule hingehen? Rund 70 Unternehmen zeigen Jugendlichen ihre Möglichkeiten; 05.09.2026
Welche Ausbildung passt zu mir? Welcher Beruf könnte zu meinen Interessen und Stärken passen? Und wo gibt es die Möglichkeit, erste praktische Erfahrungen zu sammeln? Antworten auf diese Fragen konnten Jugendliche beim „Markt der Möglichkeiten“ an der Henriette-Breymann-Gesamtschule (HBG) finden.
Am 3. September 2026 wurde die Schule zum Treffpunkt für Jugendliche und Unternehmen aus der Region. Rund 70 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen präsentierten ihre Ausbildungs- und Einstiegsmöglichkeiten und standen den Schülerinnen und Schülern persönlich für Gespräche zur Verfügung. Damit bot die Berufsorientierungsmesse weit mehr als Informationen aus Broschüren: Die Jugendlichen konnten Fragen stellen, sich über unterschiedliche Berufsfelder informieren und einen direkten Eindruck von der Arbeitswelt gewinnen. Für einige könnte der Besuch dabei sogar der erste Schritt auf dem Weg zu einem passenden Praktikumsplatz oder späteren Ausbildungsplatz gewesen sein.

Begrüßt wurden die teilnehmenden Unternehmen und Gäste von Gesamtschuldirektorin Julia Juhls und Jasmin Schwichtenberg, der verantwortlichen Lehrkraft für Berufsorientierung an der HBG. Eingeladen waren nicht nur Schülerinnen und Schüler der Henriette-Breymann-Gesamtschule, sondern Jugendliche aus dem gesamten Landkreis Wolfenbüttel.
Der „Markt der Möglichkeiten“ ist inzwischen ein fester Bestandteil der Berufsorientierung an der HBG. Ziel ist es, Jugendlichen frühzeitig Orientierung zu geben und ihnen einen möglichst unmittelbaren Einblick in unterschiedliche Berufsfelder zu ermöglichen. Gerade der persönliche Austausch mit Menschen aus der Praxis kann dabei helfen, eigene Interessen und Stärken besser einzuschätzen und konkrete Vorstellungen für den weiteren Bildungs- und Berufsweg zu entwickeln.
Auch für die Unternehmen ist die Messe eine wichtige Gelegenheit: Sie können ihre Berufe und Ausbildungsangebote vorstellen, mit potenziellen Nachwuchskräften ins Gespräch kommen und frühzeitig Kontakte zu jungen Menschen aus der Region knüpfen.
So verbindet der „Markt der Möglichkeiten“ schulische Berufsorientierung mit regionaler Wirtschaft und schafft Raum für Begegnungen, aus denen vielleicht schon bald ein Praktikum, ein Ausbildungsplatz oder eine ganz konkrete berufliche Perspektive entsteht.
Text: Maria Pape, Foto: Schule