Menschenbildung ist das Ziel. - H. Breymann

Naturwissenschaften - der Fachbereich stellt sich vor

Auch die Beschäftigung mit unserer Umwelt, die sich uns nicht allein nur von ihrer biologischen, chemischen oder physikalischen Seite zeigt, erfolgt interdisziplinär. An der HBG unterrichten wir daher statt der Einzelfächer Biologie, Chemie und Physik in den Jahrgängen 5 bis 10 das integrierte Fach „Naturwissenschaften“, um so die Fächervernetzung zu erleichtern. Es gibt ein fächerübergreifendes Schulbuch und meist vier Unterrichtsstunden pro Woche.

In den Abschlussjahrgängen 9 und 10 findet eine äußere Fachleistungsdifferenzierung in G- und E-Kursen statt (Grundniveau und Erweiterungsniveau). Die Zuweisung erfolgt am Ende der 8. Klasse durch die Einschätzung der Fachlehrkräfte anhand des Leistungsvermögens der Schülerinnen und Schüler.

Erst im Sekundarbereich II wird in Einzelfächer Biologie, Chemie und Physik getrennt. Hinzu kommt das Informatik, so dass drei aus diesen vier Fächern gewählt werden müssen.

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Impressionen aus dem Fachbereich

 

Bio-Modelle zur Genetik

Die Schüler*innen des 10. Jahrgangs haben zum Thema Genetik (Vererbungslehre) Modelle gebaut:

Einige erstellten das Erbgut-Molekül der DNA (Desoxyribonukleinsäure) mit den „Sprossen“ (vier Basen: Adenin, Cytosin, Guanin und Thymin).

Andere bauten Chromosomen (X-förmig), Chromatide oder zeigten den Verlauf der Zellteilung (Mitose).

Die Modelle von tierischen (links) und pflanzlichen Zellen (rechts) enthalten viele Organellen wie Zellkern, Mitochondrien, Endoplasmatisches Retikulum (ER), Golgi-Apparat und Lysosomen.

 

Praktische Versuche

Im E-Kurs des Abschlussjahrgangs wird zum Thema Säuren und Laugen experimentiert. Nächste Woche planen wir zusammen eine Neutralisation und führen sie als Titration mit Glas-Büretten oder im G-Kurs mit Kunststoff-Spritzen durch.

 

  

 

 

Naturwissenschaftliche Experimente zur Evolution

Auch in Corona-Zeiten können Versuche im naturwissenschaftlichen Unterricht durchgeführt werden.

  

Hier bestimmen eine Schülerin und ein Schüler aus dem Abschlussjahrgang das Gehirnvolumen (mit aktiver Betreuung natürlich!):

Zuerst befüllen sie die Schädel vollständig mit Sand, danach entleeren sie den Sand in einen Messbecher und lesen das Volumen an der Skala ab.

In einem zweiten Versuch wird Wasser verdrängt und so ermittelt, wie viel Flüssigkeit die Schädelknochen mit bzw. ohne Innenvolumen einnehmen.

 

Reaktionsgleichungen

Eine der digitalen Aufgaben im Fach Naturwissenschaften während der Corona-Zeit war es für Jahrgang 7 eine Reaktionsgleichung mit Alltagsgegenständen darzustellen und zu beschriften:


Die Schülerinnen und Schüler waren kreativ in der Auswahl der „Ausgangsstoffe“ und Produkte und zeigten, wie man sich den Unterschied zwischen Oxidation und Reduktion vorstellen kann.

 

Schülerfirma macht Energie

Die Schüler-Firma hat sich im Schuljahr 2018/2019 entschieden, den erwirtschaften Überschuss in ein Windrad und eine Solaranlage zu investieren. Eine Savonius-Windturbine und ein Solarpanel wurden angeschafft und beides mit der Unterstützung von Herrn Florian Mann auf dem Außencontainer des Fachbereichs Sport montiert: Seitdem erzeugen die Turbine mit Generator und die Photovoltaik-Platte stetig elektrischen Strom aus Wind und Sonne, also regenerative Energien! 

Foto 1: Windturbine Foto 2: Solarpanel

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Videographie 

Zur Verbesserung der Fachdidaktik und der experimentellen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler kooperieren wir mit dem Institut für die Didaktik der Naturwissenschaften der TU Braunschweig, das Unterrichtsstunden mit Einsatz von Videografie durchführt: Unsere Schülerinnen und Schüler werden vor und nach den Experiementen zu ihrem Kenntnisstand befragt und während der Durchführung wird die Gruppenarebeit anoymisiert mit Bild und Ton aufgezeichnet. Die Auswertung ermöglicht die Schwächen gezielt anzugehen und die Stärken zu nutzen.

  

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Schülerlabor

Zum Thema Lebensmittelhaltbarheit fahren unsere Schülerinnen und Schüler ins Agnes-Pockels-SchülerInnen-Labor der TU Braunschweig, um dort einen Tag lang Experimente durchzuführen und gemeinsam auswerten. Auch Besuche im Rahmen des Projekts Verantwortung führen ins SchülerInnen-Labor, dann den Schadstoffen von Zigarettenrauch und Autoabgasen.

  

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MINT-KUS "Kosmetik selbst herstellen"

Seit Anfang des Schuljahres gibt es für Schüler*innen des 9. Jahrganges die Möglichkeit ein Ganztagsangebot mit dem Titel MINT „Kosmetik selbst herstellen“ zu wählen. Der KUS („Kultur-Umwelt-Sport“) gehört zum Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Natur und Technik) und soll die Schüler*innen an naturwissenschaftliche und technische Arbeitsweisen heranführen und so Interesse für das Fach Naturwissenschaften wecken.

So wurde z.B. die Pflanze „Aloe vera“ zu einem Duschgel verarbeitet: Das Mark wurde herausgeschält, in Bechergläser gefüllt, zusammen mit Seife aufgekocht, Öl, Essig und etwas Honig, zugegeben, mit dem Stabmixer püriert und abgefüllt.

Die eigenständig hergestellten Produkte können die Schülerinnen selbst nutzen und sie wurden bereits in der Adventszeit für einen wohltätigen Zweck verkauft.

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Spende an Kinderhospiz Löwenherz e.V.; 23.12.2019

Der MINT "Kosmetik, Seife und Co. selbst herstellen" hat am 17. und 20.12. in der Schule seine Produkte verkauft. Unter anderem fanden Badebomben, Lippenbalsam, Badesalz und Seifen reißenden Absatz, so dass insgesamt 190,95€ eingenommen wurden. Das Geld wurde an das "Kinderhospiz Löwenherz e.V." gespendet - vielen Dank an alle fleißigen Käufer!

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Bildimpressionen aus dem KUS:

1) Herstellung von Kosmetik aus Aloe Vera

  

2) Verkaufsstand

 

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