Menschenbildung ist das Ziel. - H. Breymann

MuKuBi - der Fachbereich stellt sich vor

Musisch-kulturelle Bildung an der HBG
Der Fachbereich musisch-kulturelle Bildung (MukuBi) gliedert sich in die Fächer Kunst, Musik und Darstellendes Spiel. In allen Fächern wird nach schulinternen Stoffverteilungsplänen unterrichtet, die sich an den Kerncurricula oder den vorläufigen curricularen Vorgaben orientieren. 

Darstellendes Spiel

Das Fach Darstellendes Spiel wird an der HBK im Wahlpflichtbereich in den Klassen 7-10 unterrichtet. Dabei besteht für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das Fach Darstellendes Spiel entweder in Jg. 7 oder in Jg. 8 zu belegen. Hier wird das Fach 4-stündig unterrichtet. In Jg. 9 können die Schülerinnen und Schüler das Fach erneut, dann für zwei Jahre wählen. Die in Jg. 7 bzw. 8. vermittelten theaterpraktischen und theatertheoretischen Grundlagen sollen in Jg. 9 und 10 vertieft und in Form einer größeren Aufführung zusammen- und weitergeführt werden.
In Niedersachsen kann seit 2011 das Fach Darstellendes Spiel als mündliches Abiturfach gewählt werden. Im Zuge des Aufbaues der Oberstufe an der HBG soll diese Möglichkeit berücksichtigt werden. Im WPK Darstellendes Spiel wird dem insofern Rechnung getragen, als sich Inhalte und Ziele des WPKs nach dem Kerncurriculum für das Fach richten. So werden bereits in der Sekundarstufe I Grundlagen theaterästhetische Grundlagen vermittelt, die auf eine Belegung des Faches in der Sekundarstufe II vorbereiten.

Ziele und Aufgaben und Struktur des WPKS in Jg. 7/8:
Im Fach Darstellendes Spiel lernen die Schülerinnen und Schüler Arbeitsansätze, Arbeitsverfahren, Ausdrucksmittel und Ausdrucksträger des Theaters kennen. In eigener Spielpraxis und in begleitender Reflexion erfahren sie, wie sich das Theater als Kunstform mit der Lebenswirklichkeit auseinandersetzt und dabei gestaltend eine eigene ästhetische Wirklichkeit erschafft.

Dem WPK Darstellendes Spiel liegt ein ganzheitlicher Arbeitsansatz zugrunde:
Es werden neben kognitiven vor allem vielfältige körperlich-sinnliche, emotionale und pragmatische Möglichkeiten erprobt, sich sozialen und gesellschaftlichen Problemen gestalterisch zu nähern. Somit hat der Unterricht die Entwicklung einer allgemeinen theaterästhetischen Handlungskompetenz zum Ziel, welche sich in die vier folgenden Bereiche gliedert:
„Theater begreifen“ – Sachkompetenz
„Theater spielen“ – Gestaltungskompetenz
„Theater reflektieren“ – Kommunikative Kompetenz
„An Theater teilhaben“ – Soziokulturelle Kompetenz

Im WPK Jg. 7/8 soll es dabei zunächst um die Vermittlung theaterästhetischer Grundlagen gehen, indem theatrale Ausdrucksformen des Körpers in Zeit und Raum die Schülerinnen und Schüler produzieren, rezipieren und reflektieren.
Im ersten Halbjahr erarbeiten die Schülerinnen und Schüler sich in angeleiteten Übungen sowie in szenischen Improvisationen spielpraktische Grundlagen (Ensemblespiel, Präsenz, Körperausdruck, Stimme) sowie erste theatrale Gestaltungsmittel (der theatrale Raum, Bühnenpositionen, Bühnenformationen, Rhythmus und Zeit). Hier liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung von Selbst- und Fremdwahrnehmung, der Herausbildung des eigenen Körperausdrucks, der Sensibilisierung für theatrale Wirkungen und kollektive Arbeits- und Spielprozesse sowie der Improvisationskompetenz.
Im zweiten Halbjahr sollen die erarbeiteten Grundlagen in einer gemeinsamen Stückentwicklung zur Anwendung kommen. Im kollektiven Prozess soll ein Thema, ein Text etc. als Ausgangspunkt für eine gemeinsame Stückentwicklung gewählt werden. Das Ergebnis soll in Form einer Werkstattpräsentation in kleinem, schulinternem Rahmen aufgeführt werden.

Außerdem besucht der WPK Darstellendes Spiel mindestens eine Theateraufführung und besucht dazu einen vor- und/oder nachbereitenden Workshop. Hierbei wird zudem ein Fokus auf das Themenfeld „Berufe im Theater“ gelegt: Im Theater arbeiten 50 verschiedene Berufe unterschiedlicher Gewerke, die nur im Zusammenspiel Aufführungen realisieren können. Ein „Blick hinter die Kulissen“ ermöglicht den Schülerinnen und Schülern nicht nur, theatrale Prozesse besser nachvollziehen zu können und das Theater als soziokulturellen Raum begreifen zu lernen, sondern schafft darüber hinaus ggf. Anknüpfungspunkte für die Berufsorientierung.

Musik

Das musikalische Leben an der HBG ist bunt und vielfältig.
So zeigen die Schülerinnen und Schüler in regelmäßigen Abständen ihre musikpraktischen-künstlerischen Ergebnisse, die aus dem Unterricht sowie aus dem KUS-Bereich erwachsen. Dies geschieht an der jährlich stattfindenden KUS-Präsentation, am wöchentlichen Kultur-vor-Mittag oder der Veranstaltung Kultur am Abend.
Zur Ausstattung gehören eine große Anzahl an Keyboards, ein Band-Equipment, Orffsches Instrumentarium und verschiedene Percussioninstrumente. Der Fachbereich verfügt über eine hohe Anzahl Cajons, einen Klassensatz Bongos und Gitarren sowie dreißig Glockenspiele für die jüngeren Jahrgänge. Dadurch ist das Klassenmusizieren jederzeit möglich.
In den Jahrgängen 5 bis 7 kann der Musikunterricht epochal mit halber Klassenstärke angeboten werden. Dies bietet den Vorteil eines handlungs- und produktionsorientierten Unterrichtens mit Themen wie Rhythmus, Notenschrift, Instrumente ….
Ab Klasse 8 wird das Fach im Klassenverband unterrichtet. Dies geschieht in Kopplung mit dem Fachbereich Kunst. Dieser gemeinsame Musisch-kulturelle Unterricht greift Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen den Künsten auf und nutzt die entstehenden Spannungsfelder für kreatives Arbeiten. Musik, Bildende Kunst und Film werden aus der Erkenntnis her betrachtet, dass jede Kunstform auf die gleichen universellen Themen – auf menschliche Grunderfahrungen – zurückgreift.
Inhalte wie Plakatgestaltung eines Musicals, das Bewerten und Analysieren von Filmmusik aber auch das Vertonen von Bildern, Komponisten „portraits“ oder das Zeichnen von Klängen werden innerhalb verschiedenster Themengebiete (bspw. „Menschen in Bewegung“/“Werbung“) ganzheitlich reflektiert.

Kunst

„Man weicht der Welt nicht sicherer aus als durch die Kunst, und man verknüpft sich nicht sicherer mit ihr als durch die Kunst.“
Johann Wolfgang von Goethe

Das Fach Kunst wird in allen Klassenstufen unterrichtet. Es stehen dazu zwei Kunsträume zur Verfügung, die durch einen Sammlungsraum miteinander verbunden sind. Kunstunterricht kann aber auch in den Klassenräumen oder an anderen Plätzen des Schulgeländes stattfinden. Ebenso wichtig wie die innerschulischen Lernorte, sind die außerschulischen, wie z.B. ein Besuch im Museum.
Schwerpunkte sind die Grundlagen in Malerei, Grafik, plastisches Gestalten und Fotografie, und hier wird sowohl auf die Rezeption als auch auf die Produktion künstlerischer Werke Wert gelegt. Im Fach Kunst können unsere Schüler und Schülerinnen ihre kreativen Ideen und eigene künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten testen und ausbauen. Unser Motto im Kunstunterricht gleicht ganz dem Zitat von Joseph Beuys „ Jeder Mensch ist ein Künstler.“
Weitere Kunstangebote stehen im WPK und AG Bereich zur Verfügung, hier gibt es verschiedene Angebote, die sich mit vielfältigen künstlerischen Themen befassen. Diese beiden Bereiche bieten für alle Interessierten eine ideale Möglichkeit zur Vertiefung von Techniken zur Produktion und Rezeption von Kreativität und Kunst.

Beate Schulz
Kunstlehrerin 


Beispiele aus dem Kunstunterricht

Jahrgang 5

Prinzip Zufall
Hier wurden durch die SuS unterschiedliche Zufallstechniken ausprobiert.

 

 

Jahrgang 6

„Fantastische Räume“

Die Schüler*innen des 6. Jahrgangs erarbeiteten sich die Grundlagen der Perspektive und zeichneten oder collagierten mit Hilfe eines Fluchtpunktes ihren fantastischen Raum. Hier waren Können, Ideen und Vorstellungskraft gefragt: Innen- und Außenräume verschmelzen, Überraschendes entsteht… Jedes Bild ist einzigartig geworden. Fantastisch!

Ausgestellt sind die Ergebnisse im Jahrgangsflur 6. (SAN)

Jahrgang 7

Plastiken


WPK Kunst

Im Wahlpflichtbereich der Klassen 7-10 kann der Wahlpflichtkurs Kunst (WPK-KU) angewählt werden. Der Kurs findet wöchentlich 4-stündig statt. Das praktische Tun steht im Vordergrund.                                    

Schwerpunkt: Gestaltung              


Oberstufe


 

WPK Kunst und Schulgestaltung
Unser Schuldromedar - 14 Schulen bekamen ein lebensgroßes Dromedar, ganz weiß, was sich mit Hilfe der Ideen unserer Schüler ändern sollte. In wochenlanger Arbeit bekam das Dromedar, dass seinen Platz im Forum der Schule hatte, ein ganz neues Aussehen. Unter der Leitung von Frau Tegtmeyer entstand so ein beeindruckendes Exemplar. Leider musste uns unser Dromedar wieder verlassen, denn es wurde zusammen mit seinen „Geschwistern“ u.a. in Königslutter ausgestellt.

HBG – der neue Name der Gesamtschule an der Ravensberger Straße – hinter dem Namen verbirgt sich Henriette Breymann, die als Pädagogin nicht nur in Wolfenbüttel tätig war. Unsere SuS des WPK haben unsere neue Namensgeberin in verschiedenen künstlerischen Formen umgesetzt.

 

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